18.09.16

Die 30-Jährige Ninja-Mutanten-Schildkröte

Mein Alltag sieht sehr voll aus. Die letzte kreative große Tat war der Bau eines Stundenplans für meine Klasse. Und der ist echt schön geworden. Für einen Stundenplan. Letztes Training sagte mir mein Aikido-Sensei noch, dass er was für mich hätte. Ich tippte ja spontan auf Infozettel mit Namen und dergleichen. Diesen Samstag drückte er mir dann jedoch Batman-Patches in die Hand. 
Meine Freude war natürlich unermesslich. Und als ich eher scherzhafterweise fragte, ob ich die auf den Anzug nähen dürfte, sagte er ja. Ich solle es nur nicht aufbügeln, sondern besser aufnähen. Und vielleicht will ich es ja auf den Markennamen der Jacke nähen auf meinen Oberarm. Ich habe mir kurzerhand den Arsch abgefreut.

 
 Ich bin Batman. Bald!

Bisher dachte ich nämlich, dass Aikido zu traditionell sei, um sich so etwas zu erlauben. Aufnäher kannte ich jetzt eher vom schwer Wettkampforientierten Kampfsportarten wie Judo und weniger vom friedfertigen, ritualisierten Aikido. 

 Kaum abends etwas Ruhe, schon Nadel und Faden gezückt.
Kramigen Flur bitte ignorieren.

Auf dem Foto seht ihr noch das rote Marken-Emblem durchschimmern. Es handelt sich um eine Stickerei, die ich leider nicht lösen konnte. 

Baaaaaatmaaaaaaan!

Auf dem Foto habe ich es dann einfach mit weiß überstickt. Das sieht jetzt ein wenig wie eine Narbe aus, aber man sieht es nicht auf den ersten Blick. Ich kann das Mittwoch-Training kaum erwarten!
Hier übrigens ein neues kleines Projekt. Das Lila ist eigentlich blau. Ziel ist ein Alltag-taugliches Sternenflotten-Shirt für mich als Wissenschaftsoffizierin. Nachdem Kollegen wegen meinem Khan-Shirt gefachsimpelt haben zu welcher Abteilung ich gehöre, muss ich denen das Leben etwas einfacher machen ;-). Nur ob ich hier wieder einen Lederaufnäher draufnähen soll... aber ohne wäre auch doof.
Seit dem Star Trek Origin- Marathon auf dem Syfy-Sender bin ich wieder in einer Star Trek- Phase angelangt und würde das Shirt lieber heute als Morgen fertig haben. Typisch ich. Parallel habe ich sogar eine kleine Fanfiction angefangen. Aber die bleibt bei mir und dient einfach meiner schreiberischen Selbstbefriedigung.

28.08.16

Unter die Haut

Ich habe vor geraumer Zeit mal beschlossen, dass ich eine Tättowierung möchte. Zunächst dachte ich an die Scheibenweltschildkröte auf meinen Rücken. Aber so richtig begeistert hatte mich der Gedanke dann doch nicht bzw. ich fand nicht DAS BILD. Statt dessen hat sich mit der Zeit etwas ganz anderes heraus entwickelt. Meine Idee sieht inzwischen so aus:




Die Idee bleibt mein Katzenschädel. Im Hintergrund dann a) dick und unregelmäßig oder b) super ordentlich das Symbol für Phosphor. Ergänzt wird das Ganze um Blätter und Vogelflügel um etwas Lebendiges reinzubringen. Das Motiv ist aber open source. Sprich ich wäre gewillt den Stecher meiner Wahl (ein Kandidat sitzt in Brüssel) weiterdenken zu lassen. In Angriff genommen wird das Projekt übrigens wenn ich den Führerschein habe und hinfahren könnte ;-).

Desweiteren saß meine Schwester irgendwann vor mir und zeigte mir ein Schwestern-Tattoo. Es handelt sich um eine Katzenpfote und den Schriftzug 'Lil Sis' und 'Big Sis'. Wäre niedlich, aber in dem Fall ja nicht so ganz von mir. Darum würde ich lieber den Pfotenabdruck unserer Katze nehmen und auf niederländisch 'Klein zusje' schreiben.


'N bisschen öde oder? Vielleicht könnte man hier mit etwas Farbe arbeiten? Oder geht man doch wieder in das Geometrische wie bei meinem Katzenkopf? Vorschläge werden entgegen genommen. Der Platz ist so wahrscheinlich ganz gut gewählt.

Dann wäre da noch... Batman.
Irgendwie ist es mehr als logisch, dass ich mir eine kleine Homage an den dunklen Ritter der Nacht stechen lasse. Vielleicht so etwas?


 Oder vielleicht doch das Original und das Gelb etwas...Aquarelliger, verwaschen und das Schwarz etwas abgeschabt.

Meine nächste Baustelle wäre aber der Ort. Die Katze kommt auf die Schulterblätter. Da kann ich sie zeigen, verstecken und bei möglichen Entnahmen oder Injektionen in den Rückenmarkskanal ist nichts im Weg (ich bin die letzte die eine Schwangerschaft in Betracht zieht, aber man muss ja auch an Hirnhautentzündungen und so denken).
Die Pfote muss nicht monströs groß sein und wäre dort ganz gut platziert. Der Batman... vielleicht wäre es eine Idee, dass er halb auf den Fuß hängt? Dann könnte sich mögliches Gelb des Batman mit möglichen Farben der Pfote übergehen.
Meinen Traumort werde ich aus beruflichen Gründen nicht umsetzen können. Das wäre die Ellbeuge im Unterarm.

Ich möchte halt gerne, dass es irgendwie zusammenpasst und die Tattoos nicht so losgelöst voneinander stehen. Hier ein Klecks und da ein Klecks sieht meiner Meinung nach nicht so gut aus. Ich will da einfach so ein bisschen Zusammenhang haben. So weit der Stand meines Körperprojekts. Je öfter ich Tattoos sehe, desto mehr will ich welche und ich habe die Hoffnung, dass ich dem Ziel näher komme.



21.08.16

Und nachts schlafen die Ratten doch...




Ich bin aktuell bezüglich des Zeichnens besonders motiviert. Auf meinem Schreibtisch liegt ein Buch über das 'Zeichnen als Beruf' und 'Comics machen'. Das erste Buch klingt angesichts meiner mittelmäßigen Fertigkeiten etwar großkotzig, aber mir geht es eher um das Kapitel 'Zeichnen als Nebenberuf' und 'Professionelle Rechnungen' weil meine Schwester mich wieder für Illustrationen anfragte und von Bezahlung sprach. Außerdem bin ich es leid, dass sie mir immer ein Kleingewerbe andrehen wollen wo ich doch Künstlerin bin *Haare werf* ;-). 
Aber ich gestehe, dass ich ich die Vorstellung sehr attraktiv finde ab und an vielleicht als professionelle Illustrationen angefragt zu werden. Und bisschen träumen darf man ja.

Ich habe entsprechend motiviert meine Sommerferien illustriert und versucht
 
 Ihr dürft gerne raten was ich alles so getrieben habe.

Hier sind auch die nächsten ungeinkten Seiten vom Borchert-Comic. Ich dachte ja zu Beginn naiv, dass man gar nicht soviele Seiten braucht um die Geschichte zu erzählen, aber der Comic wird im Endeffekt seine acht Seiten haben.








Mir fällt inzwischen auf, dass der Jürgen dem Anton aus meiner Punkchen-Geschichte sehr ähnelt. Das würde dann ein epochaler Comic werden. Die Geschichte ist übrigens immer noch nicht fertig.

Nun denn! Bleibt kreativ. Malt, schreibt, bastelt, formt Statuen aus Popeln!

18.08.16

Pimp my Kalendarium!

Mir missfällt der Start in das neue Schuljahr und der zweiten Jahreshälfte mit Aussicht auf Winter noch sehr. Ich weiß genau, dass mir mein Job eigentlich Spaß macht und dass ich mitten drin auch zurecht kommen werde (muss ja). Aber jetzt so in den Ferien. Meh. Mag nicht!
An meinem letzten Tag in Amsterdam (oh du Schöne) habe ich aber noch ein Kalendarium erstanden, in das ich dann fortan Arbeitstermine schreiben kann. Schönerweise hat es Klarsichtfolienseiten, die man mit Bildern aufpeppen kann. Das habe ich dann gestern Abend direkt noch gemacht.


Cover direkt mal mit diesem Bild einer
Mikro-Ökosystem-Kapsel aufgepeppt. 
Vielleicht hilft es auch gegen die ständigen
neugierigen Blicke. Bei meinem alten Kalendarium wussten 
die Schüler nicht was das ist. 
 

Eine Frau braucht einen Namen.
Hier habe ich einfach meinen genommen. 
Aber ohne Vornamen. Schüler kriegen gerne einen Anfall
von Machtgefühlen wenn sie dich bei Vornamen kennen.

  
Stevonnie aus Steven Universe begleitet mich in den 
ersten Wochen Nudeln mampfend. 

Dahinter rückt Peter Grant vom Sondereinsatzkommando
aus dem Folly seine Krawatte zurecht. 
Seht ihr diese praktischen Taschen? Da kann ich viel
reinstopfen.

In Amsterdamer Schifffahrtsmuseum haben es mir
die alten Schifffahrtsgemälde angetan. 
Hier mit Wal-Jagd. Das muss aber natürlich direkt
kritisiert werden von mir. 
 
 Irgendwas musste auf die Rückseite. 

Eine Onna-Bugeisha. 
Ich habe mich zeitgleich der Tradition des Kintsugi bedient
und eine fehlende Ecke durch Gold ergänzt. 
Okay, die Ecke habe ich abgerissen, aber ich lobe meine Idee. 

 Goldstifte machen fettige Flecken, die man aber mit
Post-its überkleben kann. 

 Nix geht ohne Katze.

 Mein Lieblingsjedi in jungen Jahren mit
ollem Spruch. 

 Dahinter sein Schüler mit einem verdammt
coolen Bild plus Zitat aus dem letzen Star Wars-Film.


Ich werde noch ein paar Sachen ergänzen und muss die niederländischen Feiertage durch deutsche Feiertage ersetzen, aber er dürfte seinen Zweck erfüllen. Kredits der Künstler habe ich leider keine für euch. Aber da ich ihre Werke neu inszeniert habe, ist das hoffentlich okay.







11.08.16

Sarah Burrini sagte...

... man müsse viele blöde Comics zeichnen bis man den ersten guten hat.
Noch immer möchte ich gerne meine unbeendete Kurzgeschichte 'Punkchen und Anton' als Comic sehen. Aber da steckt eine enorme Menge Arbeit hinter. Besonders für jemanden, der eigentlich kaum richtig zeichnet wie ich.
Darum habe ich für mich beschlossen, dass ich einfach zu einer bestehenden Kurzgeschichte einen Comic zeichnen möchte. So kann ich mich auf die Bilder konzentrieren und muss mir keine Gedanken um die Geschichte machen. Da mir nicht viele kurze Geschichten eingefallen sind, fiel meine Wahl auf 'Nachts schlafen die Ratten doch' von Borchert. Kurz und knackig, wenig Ortswechsel und Action. Einfach ein Dialog mit ein bisschen Bewegung.


 Seite 1


Seite 2

Seite 3
Und ich werde mutiger mit Perspektive. 
Zeitgleich wirkt es auch ein wenig spannender. 

Das ist es bis dato eigentlich auch schon. Man könnte jetzt bereits viel kritisieren, aber das will ich erst einmal nicht. Primäres Ziel lautet zunächst: Endlich mal n feddischen Comic inner Hand halten. 

31.07.16

Hogwarts calling - Pic heavy

Dem Harry Potter- Swap im Forum konnte ich dann doch nicht widerstehen. Ich bin eigentlich nicht so der Hardcore-Potter-Head, aber die Möglichkeiten... hach!

Anbei zeige ich euch darum mal meine Werke an die liebe Frau mit Hut.

 Ein Einkaufsbeutel von den Weasley-Brüdern. 

 Viel Aufwand steckte hinter dem Stück hier. 
Das ist jetzt ein Work-In-Progress-Bild. Hier wurde hart
mit Textilfarben gearbeitet ;-). 

Hier fertig mit Umstickung und all den Details. 
Ganzjacken-Foto habe ich leider nicht. Das ging irgendwie an mir vorbei. 
Hier kann man mehr sehen. Übrigens auch die Werke der anderen Nähkros. 

 Das sollte ein Tuch werden, ist aber eher
ein knappes Tüchlein oder eine fancy Tischdecke. 

 Hier kann die Frau mit Hut nachlesen wenn ihr mal der
richtige Zauberstabschwung fehlt ;-).

 Nichts ist komplett ohne leckere
Bohnen aller Geschmacksrichtungen.
Hier drei ausgewählte Geschmacksrichtungen. 



Selbst wurde ich auch bestens bedacht. Vorab: Ich bin die neue Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Gebt es zu das ahnten ihr schon längst.

 Zunächst marschierte ich mit einem viel zu kleinen Beutel zur Post. 

 Drin war eine Brosche mit Patronus.
Nachtleuchtend :D.

 Mein professionell präsentiertes Brotkörbchen.

 Ein Blumentopf mit allerlei Pflanzennamen.

 Omnomnomnom. 

 Und mein eigener Dementorenmantel.
Ihr seid neidisch? Ihr seid es zurecht ;-). 



Bisschen ramponiert ist schön!

Insgesamt hat mir der Swap wieder mega Spaß gemacht. Ich bereue es allenfalls, dass ich nicht alles so umsetzen konnte wie ich es gern hätte. Aber schön war es trotzdem.

09.07.16

Sexy motherfuckaaa

Vor Zeiten habe ich mit ihm angefangen. In meiner Bahnfahrt zur Comic Messe habe ich ihn endlich fertig gemacht:

 
Erst einmal eine Skizze machen.

 Die Katanas sind aus Fimo und mit glitzrigem Nagellack lackiert. 
Das eine habe ich in die laffe Hand eingenäht. 

 Das andere habe ich auf dem Rücken fixiert.
Eine richtige Saya habe ich nicht gebaut. Aber das tut es auch.


Klein Deadpool guckt mit mir aus dem Bahnfenster. 
Schön Freunde zu haben!